Aktuelle Netzwerk-Performance im Überblick
Die Dynamik im Affiliate-Marketing zeigt sich am 21. September 2026 von einer ruhigen Seite. Trotz der globalen Vernetzung blieben signifikante Ausreißer oder abrupte Trendwenden in den 54 beobachteten Netzwerken aus. Aktuelle Daten des Affilitizer Market Barometers deuten auf eine Konsolidierungsphase hin, in der sich die Programmanzahlen nur marginal verschieben.
DACH-Markt im Fokus
Für Publisher und Advertiser im deutschsprachigen Raum ist diese Stabilität ein wichtiges Signal. Während internationale Player wie Flexoffers massiv zulegen, zeigen Netzwerke mit starker Präsenz in Deutschland, wie Webgains, eine hohe Beständigkeit mit nur minimalen Bereinigungen im Portfolio. Dies spricht für eine hohe Qualität der gelisteten Merchants und eine geringe Fluktuation bei den aktiven Kampagnen.
Besonders hervorzuheben ist das Wachstum von Flexoffers. Das Netzwerk konnte sein Inventar innerhalb einer Woche von 7.478 auf 7.917 Programme steigern, was einem Plus von 5,9 % entspricht. Auch PartnerBoost setzte den positiven Trend fort und steigerte die Anzahl der Programme um 5,3 % auf nun 197.
Im Gegensatz dazu verzeichneten einige etablierte Netzwerke leichte Rückgänge. Daisycon korrigierte sein Volumen von 2.332 auf 2.313 Programme (-0,8 %). Bei Webgains sank die Zahl geringfügig um 0,9 % auf 1.422 Programme. Webepartners schloss das Zeitfenster mit einem Minus von 2,4 % bei insgesamt 367 Programmen ab.
Was das für den DACH-Affiliate-Markt bedeutet
Die aktuellen Zahlen unterstreichen, dass der Markt derzeit eher auf Qualität statt auf schiere Masse setzt. Für deutsche Media Buyer und Content Creator bedeutet dies eine verlässliche Planungsgrundlage. Der Zuwachs bei US-zentrierten Netzwerken wie Flexoffers könnte zudem auf eine verstärkte Expansion internationaler D2C-Brands hindeuten, die mittelfristig auch den europäischen Markt erreichen werden. Publisher sollten daher prüfen, ob diese neuen Programme für ihre Zielgruppen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz relevant sind, um frühzeitig First-Mover-Vorteile zu nutzen.
