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    Veröffentlicht am · Affiliate Connect Redaktion· 3 min

    Awin ThinkTank BeNeLux 2026: Partnerschaften geben Halt in der KI-Suche

    Awin ThinkTank BeNeLux 2026: Partnerschaften geben Halt in der KI-Suche

    Der ThinkTank BeNeLux 2026 von Awin verdeutlichte den Wandel der Affiliate-Branche hin zu einem strategischen Partnership-Modell. Im Fokus standen KI-basierte Suchplattformen, Creator Commerce und technologische Innovationen wie Card Linked Offers.

    Auf dem ThinkTank BeNeLux 2026 in Amsterdam legten führende Akteure der Affiliate-Branche die Leitlinien für die kommenden Jahre fest. Die Fachkonferenz analysierte vorrangig, wie sich Performance-Marketing in einer durch Künstliche Intelligenz (KI) geprägten digitalen Landschaft behauptet. Laut Thomas van der Lee, Country Client Services Director Benelux bei Awin, verdeutlichten die Fachsessions den Bedeutungszuwachs von Partnership Marketing, da KI-gestützte Such- und Empfehlungsmodelle klassische Werbekanäle unter Druck setzen.

    KI-Suchen verändern die Sichtbarkeit

    Ein zentraler Diskussionspunkt war die Transformation der Suchlandschaft. Das Technologieunternehmen Peec.AI demonstrierte vor Ort, wie Marken ihre Performance auf neuen KI-Suchplattformen messen. Marken optimieren längst nicht mehr nur klassische SEO-Rankings. Indikatoren wie die Präsenz innerhalb generativer Antworten, die Positionierung in KI-Empfehlungen und das Sentiment entwickeln sich laut Awin zu kritischen Erfolgsfaktoren für Advertiser.

    Thomas van der Lee, Country Client Services Director Benelux bei Awin, betonte zur Eröffnung des Events, dass Innovation und Zusammenarbeit den technologischen Wandel beantworten. Insbesondere die Fähigkeit von Partnerschaften, Vertrauen in einer automatisierten Welt zu schaffen, dient der Branche als Alleinstellungsmerkmal.

    Creator Commerce und Card Linked Offers

    Neben den technologischen Grundlagen analysierten die Teilnehmer konkrete Wachstumssegmente. Im Bereich Influencer Marketing präsentierte Awin neue Ansätze für den „Creator Commerce“. Technologisch tief integrierte Creator-Partnerschaften sollen über reine Awareness-Kampagnen hinaus messbare Sales im Lower-Funnel generieren.

    Ein weiteres Schwerpunktthema bildeten Card Linked Offers (CLO). Experten diskutierten in Amsterdam Best Practices zur Skalierung dieser Programme. CLOs ermöglichen Advertisern, Transaktionsdaten direkt am Point of Sale mit Affiliate-Modellen zu verknüpfen. Dies bietet besonders für Omnichannel-Händler Vorteile.

    Effizienzsteigerung bei CSS-Partnern

    Auch die Zusammenarbeit mit Comparison Shopping Services (CSS) stand zur Debatte. In der Session „Beyond the Partnership CSS“ optimierten Advertiser und CSS-Partner ihre Kooperationen. Marken stehen hier vor der Herausforderung, Inkrementalität sicherzustellen und gleichzeitig die maximale Reichweite in Preisvergleichsportalen auszuschöpfen.

    Der Konsens der Veranstaltung: Erfolgreiche Performance-Strategien basieren 2026 auf einem vernetzten Ökosystem aus Publishern, Technologie-Anbietern und Agenturen statt auf isolierten Kampagnen. Die Teilnehmer erwarteten, dass die menschliche Komponente des Partnership Marketings gerade wegen der fortschreitenden Automatisierung durch KI an Wert gewinnt. Individueller Wissensaustausch und technologische Anpassungsfähigkeit bewältigen die Komplexität der neuen Customer Journey.

    Quelle: Awin NL