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    Veröffentlicht am · Affiliate Connect Redaktion· 2 min

    FlexOffers verkauft Advertiser-Geschäft an FuseTwo

    FlexOffers verkauft Advertiser-Geschäft an FuseTwo

    FlexOffers verkauft sein direkt betreutes Advertiser-Geschäft an FuseTwo und konzentriert sich auf Network-Technologie. Bestehende Programme sollen ohne Unterbrechung weiterlaufen.

    Weniger direkte Kundenbetreuung, mehr Technologie und Publisher-Partnerschaften: FlexOffers richtet sein Geschäftsmodell neu aus. Das Affiliate-Network hat sein direkt betreutes Advertiser-Geschäft einschließlich der zugehörigen Vermögenswerte am 24. Oktober 2024 an die Partnermarketing-Plattform FuseTwo verkauft. Damit zieht sich FlexOffers aus der direkten Betreuung von Advertiser-Konten zurück und konzentriert sich vollständig auf seine zentrale Network-Technologie sowie seine Publisher-Beziehungen.

    Mit der Transaktion will das Unternehmen sein übergeordnetes Partnermarketing-Ökosystem stärken. Die frei werdenden Ressourcen sollen verstärkt in Technologie und hochwertige Partnerschaften fließen, um das Wachstum über das Network voranzutreiben.

    Spezialisierung auf Infrastruktur

    Zwei Jahrzehnte lang verfolgte FlexOffers ein hybrides Modell: Das Unternehmen betrieb sowohl ein Affiliate-Network als auch die direkte Betreuung einzelner Advertiser-Konten. Der Verkauf an FuseTwo markiert nun den Wandel zu einem spezialisierten Technologie- und Dienstleistungsanbieter innerhalb der Performance-Marketing-Branche.

    FuseTwo richtet sich an junge Marken und Unternehmen in der Wachstumsphase und übernimmt die Advertiser-Konten. Diese Marken wechseln damit in ein auf ihre aktuelle Unternehmensgröße zugeschnittenes Umfeld. FlexOffers wiederum bündelt seine Ressourcen für die Anbindung externer Affiliate-Partner an sein Network.

    Programmfortführung im vierten Quartal

    Für die Vereinbarung spielt der Zeitpunkt der Migration eine zentrale Rolle. Obwohl der Verkauf vor der besonders umsatzstarken Phase im vierten Quartal 2024 erfolgte, bestätigte FlexOffers die Fortführung der bestehenden direkt betreuten Advertiser-Programme. Damit sollte der Betrieb über Black Friday und Cyber Monday hinweg gesichert bleiben.

    Publisher, Content Creator und Medienpartner in diesen Programmen mussten ihre Werbestrategien nach Unternehmensangaben nicht ändern. Ihre Programmteilnahme blieb bestehen, um Affiliate-Einnahmen im profitabelsten Quartal des Jahres zu schützen. Bestehende Marketingpartner wurden darüber informiert, dass keine Maßnahmen zur Aufrechterhaltung ihres bisherigen Programmzugangs erforderlich seien.

    Was sich für FuseTwo und FlexOffers ändert

    FuseTwo erhält durch die Übernahme eine erhebliche Zahl etablierter Advertiser-Programme und stärkt damit seine Position bei Marken in der Wachstumsphase. Die Plattform übernimmt künftig die Verantwortung für die Skalierung dieser Konten.

    FlexOffers nutzt die frei werdenden operativen Kapazitäten zum Ausbau seiner Plattformfunktionen. Die langfristige Strategie bleibt bestehen: Publisher sollen über die verbleibende Network-Infrastruktur mit passenden Advertiser-Angeboten verbunden werden.

    Für die Affiliate-Branche in Deutschland, Österreich und der Schweiz verdeutlicht die Transaktion die Trennung zwischen direkter Programmbetreuung und technischer Infrastruktur. Für DACH-Publisher mit Teilnahme an den betroffenen Programmen ist vor allem die zugesagte Kontinuität relevant. Bei vergleichbaren Übergängen sind unveränderte Programmzugänge und klare Zuständigkeiten besonders im Jahresendgeschäft entscheidend für die Planungssicherheit.

    Quelle: FlexOffers