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    Veröffentlicht am · Affiliate Connect Redaktion· 3 min

    uppr beim Digital Bash: Warum Last-Click-Attribution Partnership Marketing unterschätzt

    uppr beim Digital Bash: Warum Last-Click-Attribution Partnership Marketing unterschätzt

    Beim kommenden Digital Bash analysiert Marcel Schöne (uppr), warum die Last-Click-Attribution den Wert von Performance Partnerships verfälscht. Der Fokus liegt auf Inkrementalität, First-Party-Data und der Vergleichbarkeit mit Search und Social.

    Marcel Schöne, Geschäftsführer der Agentur uppr, analysiert beim Digital Bash am 17. September 2026 den Stellenwert von Performance Partnerships im Vergleich zu Search und Social. In seiner Keynote beleuchtet er, warum klassische Attributionsmodelle den Wert von Affiliate-Marketing oft unterschätzen. Die Session thematisiert den Wandel des Kanals vom Rabattinstrument zum Wachstumshebel für E-Commerce-Unternehmen.

    Last-Click-Attribution als Wachstumsbremse

    Die Dominanz der Last-Click-Attribution steht im Zentrum der aktuellen Performance-Marketing-Debatte. Diese einseitige Betrachtung stellt Partnership Marketing laut uppr oft kleiner dar, als es tatsächlich ist. Während Advertiser massive Budgets für Awareness-Phasen in Search- und Social-Kampagnen investieren, bewerten sie den Affiliate-Kanal häufig erst am Ende der Customer Journey.

    Schöne zeigt alternative Kennzahlen auf, die den tatsächlichen Wertbeitrag sichtbar machen. Er strebt ein Bewertungsmodell an, das eine direkte Vergleichbarkeit mit anderen Kanälen im Media-Mix ermöglicht. Dabei geht es nicht nur um die Zuweisung von Conversions, sondern um das Verständnis von Wechselwirkungen: Wo verstärken sich Kanäle gegenseitig und wo entstehen Ineffizienzen durch Kannibalisierungseffekte?

    Inkrementeller Umsatz durch First-Party-Data

    Ein wesentlicher Teil der Analyse befasst sich mit der Differenzierung von Publisher-Typen. Die Branche steht vor der Herausforderung, Partner mit echtem inkrementellen Umsatz von jenen zu unterscheiden, die lediglich Sales abgreifen. Uppr nutzt First-Party-Data, um die Steuerung der Partnerprogramme zu präzisieren.

    Die Einbindung von First-Party-Daten erlaubt Advertisern, unabhängiger von Third-Party-Cookies zu agieren. Sie bilden damit eine präzisere Kundenhistorie ab. Dies gewinnt an Relevanz, da technische Einschränkungen durch Browser-Hersteller klassische Tracking-Methoden zunehmend erschweren.

    Vernetzung mit Retail Media und CRM

    Das Online-Event findet von 09:00 bis 12:40 Uhr statt und deckt neben der Attribution weitere technische Aspekte ab. Experten von easy Marketing referieren zu modernem Tracking, während Peec AI die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Suche beleuchtet.

    Für Affiliate-Manager ergibt sich daraus ein Fahrplan für das operative Geschäft. Statt Affiliate-Marketing als isoliertes Silo zu betrachten, müssen Unternehmen Schnittstellen zu Retail Media und CRM-Systemen schaffen. Der Fokus verschiebt sich von der Payout-Abwicklung hin zur datenbasierten Partnersteuerung. Performance Partnerships greifen als integraler Bestandteil des Media-Mixes aktiv in die Customer Journey ein.

    Teilnehmer erhalten eine Checkliste, um das eigene Setup hinsichtlich Messbarkeit und Ausrichtung zu validieren. Damit fließen die theoretischen Ansätze der Inkrementalitätsmessung direkt in die tägliche Optimierung der Partnerprogramme ein.

    Quelle: Uppr